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Fachbeitrag
09.01.2018  |  1193x
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Wägemodule von 1000 kg bis 100.000 kg nach DIN EN 1090

Zertifizierte Module mit geringen Mehrkosten

Wägemodule tragen die gesamte Stahl- bzw. Silokonstruktion. Daher ist es nur logisch, dass die seit Juli 2014 geltende Baunorm EN 1090 auch zwingender Bestandteil bei der Zulassung von Wägezellen und deren Einbausätzen (Modulen) ist.

Nach Ablauf der Übergangsfrist, in der die nationale DIN 18800-7 und die neue Norm EN 1090 parallel galten, können Stahl- und Aluminiumprodukte ohne die neue CE-Kennzeichnung als mangelhaft eingestuft und reklamiert werden.

Die wichtigsten Wägemodule der Hense Wägetechnik GmbH wurden 2009 dem TÜV Darmstadt zur Prüfung vorgestellt. Nach etwa 2 Jahren erhielten
die „Safemount“- Module im Jahr 2011 die TÜV - Zulassung.

Danach nur eine kurze Ruhepause – ein führender Silohersteller wies uns auf die Notwendigkeit der neuen EN1090 Richtlinie als zwingende Vorgabe für den Einsatz der Module bei Stahl- und Aluminiumkonstruktionen hin. Die EN 1090 ist, im Vergleich zur TÜV Prüfung, wesentlich umfassender. Sie deckt nicht nur die statische Berechnung der Wägezellen und Module, die Materialien und die Schweißarbeiten ab - weiterführend ist auch die Rückverfolgbarkeit aller Komponenten, Rohmaterialien und Verarbeitungsschritte bei Herstellern und Zulieferern zu gewährleisten.

Derzeit bieten nur wenige Hersteller einen Teil ihrer Wägemodule mit den notwendigen Zertifikaten an. Der umfassende Aufwand von Prüfung und Qualitätsmanagement spiegelt sich entsprechend im Preis der Module wieder.

Hense Wägetechnik GmbH hat, in enger Kooperation mit seinen Lieferanten, die gesamte relevante Palette an Wägezellen und Modulen zertifiziert.

Angefangen bei den „Baby - Safemount“- Modulen (1.000 – 7.500 kg) bis zu den ”Safemount - Modulen” (5.000 – 100.000 kg) wurde jede Modulart und jede Kapazität separat über „finite Elemente“ berechnet und geprüft.

Zusätzlich galt es, die theoretischen Berechnungen durch praktische Versuche mit Hochlast - Pressen zu untermauern. Dabei werden die Module bis an die Grenzen belastet und zerstört. Neben den erheblichen Kosten für die Berechnung und Zertifizierung kommt ein zeitlicher Aufwand von etwa 2 Jahren hinzu.

Silo- und Anlagenbauer, die auf EN 1090 zertifizierte Wägemodule zurückgreifen, profitieren sicherlich auch direkt von mehr Rechtssicherheit innerhalb der Europäischen Union. Letztendlich reduziert sich ihr administrativer Aufwand, da anstelle verschiedener nationaler Normen nur noch eine europäische Norm beachtet werden muss.

Die Wägemodule von Hense Wägetechnik GmbH sind einfach in die Stahlkonstruktion zu integrieren. Bis zu 40t / Modul gibt es Ausführungen mit zusätzlicher Abhebesicherung für hohe Windlasten.

Resümee:

Trotz umfassender Beratung beim Einsatz der Module in Verbindung mit den intelligenten Klemmdosen und entsprechenden Auswerteeinheiten, muss der Anlagenbauer einen Statiker zur Berechnung und Prüfung der erforderlichen Grenzlasten beauftragen.

Hier gilt es, ein Wägemodul mit der passenden Kapazität für die Belastung in allen Achsen auszuwählen.
 

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