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Überall dort, wo große Stücke hartspröder Proben für die Analyse aufbereitet werden müssen, wird in vielen Labors ein Backenbrecher, wie die "pulverisette 1" der Firma Fritsch, zur Vorzerkleinerung des Materials eingesetzt, da eine unmittelbare Vermahlung in Feinmühlen wegen der Stückgröße nicht möglich ist. Eine analysengerechte Aufbereitung der Probe in einem Schritt wird also einerseits durch die Begrenzung der erreichbaren Endfeinheit beim Backenbrecher und andererseits durch die beschränkte Aufgabengröße bei der Feinmahlung verhindert.
Fritsch hat sich dieses besonderen Anwendungsproblems angenommen und zunächst eine Scheibenmühle "pulverisette 13" entwickelt. Diese Mühle zerkleinert in kurzer Zeit auch relativ großes Mahlgut (bis zu 20 mm Kantenlänge) in einem Arbeitsgang auf eine Endfeinheit von minimal 0,1 mm.
Wenn nun zwar die erreichbare Endfeinheit den Ansprüchen genügt, aber die im Labor angelieferten Proben größere Stücke enthalten als 20 mm Kantenlänge, bietet Fritsch auch für dieses Problem eine optimale Lösung! Beide Geräte werden miteinander kombiniert:
Der Backenbrecher "pulverisette 1" wird in einem festen Stahlrahmen über die Scheibenmühle "pulverisette 13" gesetzt, und beide Geräte mit einem Spezialtrichter verbunden. Mit einer derartigen Anordnung kann in einem Durchgang von der Aufgabegröße des Backenbrechers (ca. 95 mm) bis zur feinsten einstellbaren, mittleren Korngröße von ca. 0,1 mm der Scheibenmühle zerkleinert werden.
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